Bone Chair

Das Design des Bone Chair ist von einem Computerprogramm berechnet, das natürliches Knochenwachstum nachahmt. So entstand die organische Form des Sessels, das Material ist effizient eingesetzt. Für die Herstellung produzierte ein spezieller 3D-Drucker eine Keramikgussform, in die geschmolzenes Aluminium gegossen wurde. Abschließend wurde der Bone Chair in Handarbeit poliert. 

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Bone Chair: Leihgabe des Museums für Kunst und Gewerbe Hamburg - Eigentum der Stiftung für die Hamburger Kunstsammlungen.
Bone Chair: Leihgabe des Museums für Kunst und Gewerbe Hamburg - Eigentum der Stiftung für die Hamburger Kunstsammlungen.
Bone Chair: Leihgabe des Museums für Kunst und Gewerbe Hamburg - Eigentum der Stiftung für die Hamburger Kunstsammlungen.
Bone Chair: Leihgabe des Museums für Kunst und Gewerbe Hamburg - Eigentum der Stiftung für die Hamburger Kunstsammlungen.

Zugleich sind Bestecke Repräsentationsobjekte. Die Materialien oder Verzierungen zeigen den sozialen Status des Besitzers an. Nicht selten wurde Besteck deshalb aus Gold oder Silber gefertigt, manchmal wurden sogar Elfenbein oder Edelsteine verarbeitet. Aber nicht nur materieller Reichtum, sondern auch kulturelle Bildung wurde durch Besteck dargestellt. So erweiterte die bürgerliche Gesellschaft des 19. Jahrhunderts das Tafelbesteck – Messer, Gabel, Löffel – um unzählige Variationen, mit denen sie ihre Esskultur demonstrieren konnte. Die Dessertlöffel und Fischmesser von heute sind nur noch ein Überbleibsel der vielen Besteckteile, die damals gefertigt wurden.

Joris Laarman

Joris Laarman versteht sich nicht nur als Designer. Er ist ein Kreativer, der sich zwischen Wissenschaft, Kunst und Zukunftsutopien bewegt.

Weitere Exponate:

Raptor Hand Reloaded

Die Raptor Hand Reloaded ist eine Handprothese. Sie kann mithilfe eines 3D-Druckers überall auf der Welt – in kurzer Zeit und zu geringen Kosten – produziert werden